Unterrichtskonzept


Das vordergründige Ziel meines Unterrichtes ist es, für Ihr Anliegen den passenden Lösungsansatz zu finden. Es ist mir wichtig, dass Sie verstehen und meine Ratschläge selbstständig umsetzen können. Dazu gehört es auch, die Fähigkeit zur Selbstreflektion zu erlernen oder zu vertiefen, um später auch ohne Anleitung Probleme lösen zu können. Ich möchte, dass sie Ihr Pferd lesen lernen und eine gemeinsame Sprache mit ihm sprechen. Denn erst auf dieser Basis wird alles andere möglich. Gerne nutzen wir dafür die Möglichkeiten, die Ihnen vor Ort zur Verfügung stehen. Ein Reitplatz ist nicht dringend notwendig.

 

Neben der Entwicklung einer vertrauensvollen, positiv geprägten Partnerschaft zwischen Pferd und Mensch ist mir die Beachtung biomechanischer Zusammenhänge von besonderer Bedeutung. Dies schließt den Einsatz von Hilfszügel oder anderen Zwangsmitteln aus. Eine umfassende Vorbereitung am Boden kann schonend bereits viele Probleme lösen. Gerne arbeite ich gebisslos, dies ist jedoch keine Voraussetzung. Meine Arbeit lehnt sich an die Grundsätze der Akademischen Reitkunst nach Bent Branderup an. Im November 2016 konnte ich erfolgreich die Boden- und Longenarbeitsprüfung sowie im Folgejahr die Wappenträgerprüfung der Akademischen Reitkunst ablegen.

 

Mein Motto, welches sich wie ein roter Faden durch den Unterricht ziehen sollte, lautet: "Der Weg ist das Ziel." Lassen Sie uns ein Stück dieses Weges gemeinsam gehen, gemeinsam lernen und bei aller Anforderung und zielorientiertem Arbeiten niemals  aus dem Blick verlieren worum es wirklich geht: die gemeinsame Zeit mit unseren Pferden zu genießen und noch etwas wertvoller zu gestalten.